Wechselkennzeichen kommen Mitte 2012

Der Bundesrat ist am 16.Dezember 2011 einem Dringlichkeitsantrag von Verkehrsminister Ramsauer gefolgt und stimmte als letzte Instanz nun doch noch der Änderung der Zulassungsverordnung mit dem Jahreswechsel zu – und damit auch der Einführung des Wechselkennzeichens bis Mitte 2012. Nach Angaben der Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) ermöglicht dies die kurzfristige abwechselnde Nutzung von zwei privaten Kraftfahrzeugen (max. 3,5 t Gesamtmasse, auch historische) mit einem gemeinsamen Kennzeichen im Individualverkehr. Dem gewerblichen Güter- und Personenverkehr steht diese Möglichkeit nicht zur Verfügung.

Einem Halter kann das Wechselkennzeichen für zwei Fahrzeuge der gleichen Fahrzeugklasse (M1, L oder O1) zugeteilt werden. Die Sachverständigen der GTÜ weisen jedoch darauf hin, dass das Wechselkennzeichen immer nur an einem der beiden Fahrzeuge geführt werden darf. Saison-, Kurzzeit- und Ausfuhr- sowie und rote Kennzeichen können nicht als Wechselkennzeichen ausgeführt werden.,
Das Wechselkennzeichen besteht aus zwei Teilen: dem wechselweise angebrachten gemeinsamen Kennzeichenteil mit der Zulassungsplakette und dem jeweils festangebrachten fahrzeugbezogenen Teil mit der HU-Plakette. Das am Straßenverkehr teilnehmende Fahrzeug muss beide Kennzeichen führen. Das andere, das als „nicht im Verkehr befindlich“ auf einen Blick erkennbar ist, darf nicht auf öffentlichen Verkehrsflächen abgestellt werden.

Diese vereinfachte Zulassung von zwei Fahrzeugen ist jedoch nur dann für die Halter attraktiv, wenn das Gesamtpaket von Fahrzeugart und -verwendung, Mobilitätsbedürfnis und Gesamtkosten passt.

Da sich die Kfz-Haftpflichtversicherungsbeiträge bislang an der üblichen Verkehrsflächennutzung und Einsatzdauer orientierte, wird sich die Versicherungsbranche wohl am Beispiel des ADAC-Konzeptes für die Wechselkennzeichenversicherung anlehnen und „unterm Strich“ rechtzeitig zu Einführung des Wechselkennzeichens günstigere Beitragssätze anbieten: Schließlich fährt man mit Wechselkennzeichen ausgestattete Fahrzeuge in der Summe ja nicht öfter und weiter als vorher, sondern verteilt die bisherigen Aufgaben lediglich auf zwei Fahrzeuge. Auch hier also „entweder-oder“.

Ob und für wen sich die Wechselschildregelung sich letztlich rechnet, wird sich erweisen, wenn die Steuersätze und Verwaltungsgebühren verbindlich benannt sind und entsprechende Versicherungsverträge angeboten werden. Die Neuzulassung schlägt nach derzeitigem Stand je Fahrzeug mit rund 105 Euro zu Buche: 40 Euro Sachkosten, ca. 65 Euro Verwaltungsgebühren (Erhöhung um 3 Euro). So war es jedenfalls der jetzt von den Ländern zugestimmten „Vorlage zur Änderung der Fahrzeug-Zulassungsverordnung, anderer straßenrechtlicher Vorschriften und der Kraftfahrzeug-Pflichtversicherungsverordnung“ (Drucksache 709/11 vom 04.11.2011) zu entnehmen. (ampnet/nic)

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Sport- und Speed-Pakete für den Jaguar XJ

Jaguar hat für den XJ neue Ausstattungspakete im Angebot, die innen und außen die Sportlichkeit des Jaguar XJ unterstreichen sollen und dem XJ 5.0 Liter V8 S/C eine Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h ermöglichen. Die Ausstattungspakete sind ab sofort bei den Jaguar Händlern erhältlich, der Preis beträgt je nach Modell zwischen 1.000 und 5.000 Euro.

Mit den neuen Sport- und Speed-Packs steigert Jaguar das Leistungspotential der XJ-Modelle sowohl ästhetisch als auch fahrdynamisch. Das Exterieur Sport-Pack hebt den XJ mit speziellen Ausstattungsdetails von den regulären Modellen ab. Von außen verleihen die aerodynamisch bedingten Modifikationen dem XJ einen noch entschlosseneren Eindruck – abgerundet durch ebenfalls neu entwickelte Leichtmetallfelgen im 20-Zoll-Format.
Kunden des 510 PS starken Kompressor-V8 können exklusiv das Speed-Pack wählen, das hier auch das Exterieur Sport-Pack enthält. Durch eine Leistungsoptimierung der Motorsteuerung und der aerodynamischen Komponenten wird die Höchstgeschwindigkeit von 250 auf 280 angehoben.
Die Designfinessen des Sport-und Speedpacks schaffen erst die technischen Voraussetzungen, um die Höchstgeschwindigkeit des XJ 5.0 L V8 Kompressor von 250 km/h auf 280 km/h zu erhöhen. Als Ergebnis aus umfangreichen Windkanalversuchen und Referenzfahrten auf Teststrecken erhalten alle XJ mit Exterieur Sport-Pack einen zusätzlichen „Splitter“ im Frontstoßfänger. Er leitet die Luft bei hohen Geschwindigkeiten effizienter unter das Fahrzeug und reduziert so den Auftrieb an der Vorderachse. Am Heck kommt eine vergrößerte und in Wagenfarbe lackierte Spoilerlippe zum Einsatz, die den Abtrieb an der Hinterachse erhöht. Ungeachtet dieser Modifikationen behält der Jaguar XJ seinen exzellenten Luftwiderstandsbeiwert von Cw = 0,29 bei; gewinnt aber bei sehr hohen Geschwindigkeiten zusätzlich an Richtungsstabilität.
Zum aerodynamischen Feinschliff kommen eine Reihe optischer Detailänderungen, welche einen XJ mit Exterieur Sport-Pack deutlich von einem Großserien-Modell abheben. So erhält der prominent geformte Kühlergrill einen glänzend schwarz lackierten Einsatz; auch das untere Maschengitter und jene der seitlichen Luftauslässe glänzen im identischen Finish. Abgedunkelte hintere Seitenscheiben sorgen zudem für Privatsphäre und diskreten Komfort im Fond.
Analog zu den äußeren Änderungen schafft das Interieur Sport-Pack auch im Cockpit eine deutlich spürbare Aura luxuriöser Sportlichkeit. Fahrer und Beifahrer nehmen auf Sportsitzen Platz. Mit weichem Soft-Grain-Leder bezogen, bieten sie eine elektrische 18-Wege-Einstellung. Zusätzlich wird jeder Sitz einzeln aktiv beheizt oder gekühlt. Und im Fußraum warten Pedale aus poliertem Edelstahl samt eingraviertem Jaguar-Schriftzug auf Gas- und Bremsfuß. Die Rückbank wurde in Ausformung und Optik an die vorderen Sitze angepasst.
Kunden haben beim Interieur die Wahl zwischen zwei Farbkombinationen: Jet/Jet oder der kontrastierenden Farbgebung Ivory/Jet mit Armaturentafeloberseite und Türverkleidungen in schwarzem Leder und Sitzen in Ivory. Beide Optionen werden von einer Dachverkleidung in Premium-Velours komplettiert. Für den XJ 5.0 L V8 Kompressor mit Sport und Speed-Pack bietet Jaguar zusätzlich eine Ausstattung in Jet/Jet mit roten Kontrastnähten an. Paneele in Pianolack Schwarz oder Karbon spiegeln die Sportlichkeit des XJ wider. (ampnet/nic)

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Honda AC-X: Futuristische Hybrid-Limousine

AC-X (Advanced Cruiser eXperience) heißt das Plug-in-Hybridfahrzeug der nächsten Generation, das Honda auf der Motor Show in Tokio erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Mit einer maximalen Reichweite von über 1000 Kilometern ist die 4,70 Meter lange Limousine mit 1,6-Liter-Motor in erster Linie als Langstreckenfahrzeug konzipiert und verfügt über ein futuristisches Bedienkonzept.

Im Engine-Drive-Modus steht dem Fahrer volle Systemleistung von 120 kW / 163 PS zur freien Verfügung. Hat er dagegen das Bedürfnis nach Entspannung, wechselt er per Knopfdruck in den Automatic-Drive-Modus. Auf Knopfdruck verschwinden dann die beiden Lenkhebel in der Instrumententafel und der Fahrersitz verwandelt sich zur Liege. So wird das Cockpit zum Ruhe- und Entspannungsraum.

Zur entspannten Atmosphäre tragen bei Dunkelheit scheinbar schwebende Beleuchtungselemente in den Sitzen, der Armaturentafel und den Türverkleidungen bei. Gleichzeitig passen sich der variable Frontstoßfänger, die Seitenschweller und der Heckdiffusor dem jeweiligen Fahrmodus an, während die Lichtbänder vorne dem Fahrzeug den entsprechenden Ausdruck verleihen.

„Dual Solid Motion“ heißt das Designkonzept, das bei der Gestaltung des AC-X-Exterieurs Pate stand. Der obere Bereich der Karosserie soll für Dynamik und kraftvolle Leistung stehen, der untere Bereich zuverlässige Stabilität verkörpern.

Um den Luftwiderstand bei hohen Geschwindigkeiten zu regulieren, wurden Frontstoßfänger, Seitenschweller und Heckdiffusor variabel gestaltet. Die Reifen sind mit Diffusoren ausgestattet, die sich nicht mitdrehen. So wird das Eindringen von Fahrtwind in die Räder verhindert. All das trägt zum außergewöhnlichen cW-Wert von 0,21 bei. Im reinen Elektromodus ist der Honda AC-X bis zu 100 km/h schnell und kann bis zu etwa 50 Kilometer zurücklegen. (ampnet/jri)

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ADAC-Appell zeigt Wirkung: Mietwagen aufpreisfrei mit Winterreifen

Bei winterlichen Straßenverhältnissen benötigen auch Mietfahrzeuge Winterreifen. Nach Ansicht des ADAC sollte dafür jedoch kein Aufpreis verlangt werden, denn die Kunden hätten wenig Verständnis dafür, dass für eine gesetzlich vorgeschriebene Ausstattung extra bezahlt werden muss. Die Club-Partner Hertz und Sixt sowie die Autovermieter Europcar und Avis sind inzwischen der Forderung des ADAC nachgekommen. Kunden erhalten jetzt bei entsprechenden Straßenverhältnissen Mietautos mit Winterreifen – ohne Aufpreis.

Der Automobilclub rät, schon bei der Reservierung eines Mietwagens Winterreifen mitzubuchen und sich dies nach Möglichkeit schriftlich bestätigen zu lassen. Sollte das Fahrzeug trotz Vorabbuchung ohne Winterreifen übergeben werden, kann der Kunde die Annahme verweigern und ist somit nicht verpflichtet, das Fahrzeug zu mieten. Als Winterreifen gelten auch Ganzjahresreifen, die mit „M + S“ gekennzeichnet sind.
Wer mit seinem Mietauto bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte ohne wintertaugliche Reifen unterwegs ist, muss mit einem Bußgeld von 40 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen. Sorgt der Fahrer für Behinderungen, beispielsweise an Steigungen, sind 80 Euro fällig. (ampnet/jri)

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Ratgeber: Sicher und ohne Bußgeld durch den Winter

Bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte müssen Fahrzeuge mit Sommerreifen in der Garage bleiben. Wer hiergegen verstößt, muss  mit einem Bußgeld in Höhe von 40 Euro und einem Punkt im Verkehrszentralregister rechnen. Daran erinnert der ADAC, denn in Deutschland besteht seit letztem Jahr Winterreifenpflicht. Kommt es dabei zu einer Behinderung des Verkehrs, erhöht sich das Bußgeld auf 80 Euro und einen Punkt. Speziell im Winter drohen Autofahrern auch noch andere Bußgelder. So ist das Warmlaufen des Motors ist verboten und wird mit 10 Euro verwarnt.

Um freie Sicht zu behalten, muss in der Scheibenwischanlage Frostschutzmittel enthalten sein. Auch verschneite Verkehrsschilder, die dem ortsansässigen Fahrer bekannt sind oder allein aufgrund ihrer Form erkannt werden (z.B. Stopp-Schild, Vorfahrt gewähren), müssen immer beachtet werden.

Wer nur ein kleines Guckloch in seine vereiste oder zugeschneite Frontscheibe kratzt, sieht nicht genug und riskiert mindestens 10 Euro. Auch Blinker, Rücklichter, Scheinwerfer und die Kennzeichen müssen vor Fahrantritt von Schmutz und Schnee befreit werden. Ebenso sollte das Autodach vom Schnee befreit werden, damit herabfallende Schneemengen den nachfolgenden Verkehr nicht behindern. Außerdem kann beim Bremsen Schnee vom Dach nach vorne auf die Windschutzscheibe rutschen und die Sicht des Fahrers beeinträchtigen.

Der ADAC empfiehlt im Winter immer einen Eiskratzer, Handschuhe, eine Abdeckfolie für die Windschutzscheibe sowie einen Türschloss-Enteiser dabei zu haben. Auch eine warme Decke und Proviant sollten bei längeren Fahrten an Bord sein. (ampnet/jri)

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TÜV Report 2012: Mehr Fahrzeuge mit Mängeln

Der Anteil der Fahrzeuge mit erheblichen Mängeln auf Deutschlands Straßen ist um 0,2 Prozentpunkte auf 19,7 Prozent angestiegen, das geht aus dem TÜV Report 2012 hervor, dessen Ergebnisse heute in Berlin vorgestellt wurden. Gewinner ist im zweiten Jahr in Folge der Toyota Prius, beste deutsche Fahrzeuge sind der Porsche Boxster/Cayman und der Volkswagen Golf Plus. Wie im Vorjahr stehen Beleuchtung, Achsen und Bremsen auf den Mängellisten ganz oben. Der Anteil der mängelfreien Fahrzeuge hat sich in den vergangenen fünf Jahren von 48,3 Prozent im Jahre 2007 auf 53,9 Prozent verbessert.

Zwar führt Licht die Mängellisten immer noch an, doch die Mängelquote ist leicht gesunken. Die größte Verbesserung gibt es bei den zehn bis elf Jahre alten Fahrzeugen – um 1,7 Prozentpunkte auf 28,6 Prozent. Bei den Neufahrzeugen ist die Quote mit 8,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gleich geblieben. In allen anderen Altersklassen gab es leichte Verbesserungen. Geringere Anfälligkeit für Spannungsschwankungen und die höhere Lebensdauer der Lampen, beispielsweise von Xenon-Licht, tragen zum Ergebnis bei. Zusätzlich positiver Einfluss aus Brüssel: Nachdem der Lampenwechsel immer komplizierter geworden war, wurden 2006 die Hersteller dazu verpflichtet, lichttechnische Anlagen so zu konstruieren, dass Lampen von jedermann ohne Spezialwerkzeug auswechselbar sind.

Die goldene Plakette geht im zweiten Jahr in Folge an den hybridbetriebenen Toyota Prius. Nur 1,9 Prozent des Hybrid-Modells, das nach drei Jahren das erste Mal zur Hauptuntersuchung muss, fallen durch erhebliche Mängel auf. Mit dem Toyota Auris auf Platz zwei fahren die Japaner zudem einen Doppelsieg ein. Er teilt sich mit einer durchschnittlichen Mängelquote von 2,6 Prozent den zweiten Platz mit dem Mazda2. Auf den Folgeplätzen die ersten Deutschen: der Porsche Boxster/Cayman mit einer Mängelquote von 2,8 Prozent, gleichauf mit dem VW Golf Plus, der sich im Vorjahresvergleich um einen Platz verbessert hat.

Am unteren Ende des Rankings der Zwei- und Dreijährigen finden sich in diesem Jahrzwei typische Gewinner der Abwrackprämie: Der Dacia Logan als Schlusslicht 2012 mit einer Mängelquote von 12,5 Prozent und der Fiat Panda als Drittletzter (Mängelquote 11,6 Prozent). Damit muss jeder achte Logan oder Panda gleich bei der ersten Hauptuntersuchung noch einmal technisch auf Vordermann gebracht werden.

Vorjahressieger Prius landet im Alter von vier bis fünf Jahren auf Platz zwei. Überholt wird er dabei vom VW Phaeton, der hier Platz eins belegt. Die rote Laterne in dieser Altersklasse hat der Renault Espace mit einer Mängelquote von 22,9 Prozent. Nach sechs bis sieben Jahren stehen Porsche 911 (Mängelquote 5,5 Prozent) und Toyota Corolla Verso (7,1 Prozent) noch glänzend da. Bei den Acht- bis Neunjährigen lautet die Reihenfolge Porsche 911, Toyota RAV4 und Honda Jazz. Bei den zeehn bis elf Jahre alten Autos liegen der  Porsche 911 und der Toyota RAV4 mit den wenigsten  Mängeln vorn.

Für den aktuellen Report wurden insgesamt 7,8 Millionen Hauptuntersuchungen (HU) ausgewertet, die zwischen Juli 2010 und Juni 2011 durchgeführt wurden. Der TÜV Report, der am 16. Dezember 2011 auch als Sonderheft der „Auto Bild“ erscheint, wird jedes Jahr vom Verband der TÜV (VdTÜV) veröffentlicht und gilt als einer der wichtigsten unabhängigen Ratgeber für Autofahrer und insbesondere Gebrauchtwagenkäufer. (ampnet/jri)

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Opel Insignia: Neuer 2,0-Liter-Biturbo-Diesel

Opel bietet für den Insignia ab Januar 2012 ein neues Biturbo-Triebwerk an. Der 2,0-Liter-Motor leistet 143 KW / 195 PS und entwickelt ein maximales Drehmoment von 400 Newtonmetern. Der EU-Normverbrauch der Limousine beträgt durchschnittlich 4,9 Liter Diesel auf 100 Kilometer, der CO2-Ausstoß liegt entsprechend bei 129 Gramm je Kilometer. Die Baureihe erhält zudem zum neuen Modelljahr weitere Verbesserungen.

Der Insignia 2.0 Biturbo CDTI zeichnet sich durch die sequenzielle, zweistufige Turboaufladung – ein Prinzip, das bislang nur bei wenigen, hochpreisigen Marken zum Einsatz kam – sowie zwei Ladeluftkühler aus. Opel macht diese Technologie nun einem breiteren Kundenkreis zugänglich. Der Insignia beschleunigt damit in 8,7 Sekunden von null auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h. Der Insignia Biturbo ist in allen Karosserie-varianten (Vier- und Fünftürer sowie Sports Tourer) erhältlich und bei den Schaltgetrieben serienmäßig mit Start/Stop-Technologie ausgerüstet, Die Preise starten bei 33.405 Euro.

Beim Biturbo-System des Insignia arbeiten zwei unterschiedlich große Lader allein oder zusammen. In seinem Wettbewerbsumfeld ist Opel der einzige Hersteller, der diese Form der Aufladung bei Dieselmotoren in einem Mittelklassefahrzeug einsetzt. Der kleinere Turbo kommt bei geringen Motordrehzahlen besonders schnell auf Touren. Das führt zu einer verzögerungsfreien Reaktion des Motors auf Gaspedalbefehle und vermeidet das unerwünschte Turbo-Loch. Schon bei 1500 Umdrehungen in der Minute stehen 350 Newtonmeter Drehmoment zur Verfügung.

Im mittleren Drehzahlbereich arbeiten beide Turbolader zusammen, wobei der größere die Ansaugluft vorverdichtet, bevor sie dann im kleineren Lader weiter komprimiert wird. Ein Bypass-Ventil leitet kontinuierlich einen Teil der Abgase zum größeren Turbo. Resultat ist eine anhaltend kraftvolle Beschleunigung. Ab rund 3000 U/min wird ausschließlich der große Lader angeströmt.

Im unteren Drehzahlbereich sorgt ein zusätzlicher, ausschließlich dem kleinen Turbolader zugeordneter, wassergekühlter Ladeluftkühler dafür, dass dessen geringes Luftvolumen auf kurzem und direktem Weg in den Verbrennungsraum gelangt. Im mittleren Drehzahlbereich steigt in die Luftversorgung dann nach und nach der große, sehr leistungsfähige Hauptturbolader, ein. Sein großer Luftstrom wird im konventionellen Kühler gekühlt. Opel ist der erste Hersteller, der ein derartiges „Twin Cooler“-System einsetzt.

Zum neuen Jahr können zudem die Allradversionen des Insignia mit einem Super-Sport-Chassis bestellt werden, das über die Vorderradaufhängung des Insignia OPC (Opel Performance Center) mit Hochleistungs-Federbein (HiPerStrut) verfügt. Damit wird die Fahrdynamik weiter erhöht. Außerdem steigern radargestützte Assistenzsysteme die aktive Sicherheit im Insignia weiter.

Verfügbar ist ab Januar eine adaptive Geschwindigkeitsregelung (ACC). Zusätzlich ermöglicht der Radar weitere Funktionen: Die Following Distance Indication (FDI) informiert den Fahrer visuell über die Entfernung zum vorausfahrenden Fahrzeug in Sekunden. Forward Collision Alert (FCA) warnt ihn optisch und akustisch, wenn ein Aufprall auf einen vorausfahrenden Wagen droht, und die Funktion Collision Imminent Braking (CIB) verzögert das Fahrzeug automatisch, wenn das Risiko einer Kollision erkannt wird. (ampnet/jri)

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Audi A4: Modellpflege

Audi hat den A4 einer umfangreichen Modellpflege unterzogen. Limousine, Avant, Allroad Quattro und S4 erhalten Lösungen, die sie noch effizienter und sportlicher machen. Die Maßnahmen betreffen die Motoren, das Fahrwerk und das Infotainment. Außerdem wurden neue Akzente im Design gesetzt. Bei der Überarbeitung sind die Verbrauchswerte im Schnitt um elf Prozent gesunken, obwohl viele Motoren bei Leistung und Drehmoment zugelegt haben. Das Start-Stop-System ist durchgängig Serie.

An der Front sind die horizontalen Linien stärker betont, die Motorhaube wölbt sich kräftiger. Die oberen Ecken des Grills sind angeschrägt, die Querrippen und die Audi-Ringe treten dreidimensional hervor. Je nach Version ist der Grill grau oder schwarz gehalten. Im neu gezeichneten Stoßfänger fallen die kantigen Lufteinlässe, ihre neuen Gitter und – bei Limousine und Avant – die flachen Nebelscheinwerfer auf. Auch die Scheinwerfer präsentieren sich verändert: Ihre Unterkante zieht eine leichte Welle, ihr Inneres ist neu gegliedert. Optional erhältlich sind Xenon plus-Einheiten sowie das adaptive Licht samt dynamischem Kurven- und Abbiegelicht.

Die Heckleuchten nehmen das Motiv der Frontscheinwerfer auf, optional sind sie mit LED-Bändern erhältlich. Der Stoßfänger mit dem Diffusor-Einsatz ist neu gezeichnet. Der Lackfächer umfasst 15 Farben, darunter sechs neue Töne. Alle Interieurfarben – außer Schwarz – sind neu abgestimmt. Das Programm der Bezüge ist ebenfalls überarbeitet; Leder Feinnappa ersetzt die Sorte Valcona.

Der Innenraum der A4-Modelle wurde ebenfalls verfeinert. Viele Bedienelemente tragen schmale Chromspangen, die Lenkstockhebel und der Zündschlüssel sind überarbeitet. Dazu gibt es eine große Auswahl an Lenkrädern. Die neue, einteilige Blende am Kombiinstrument ist farblich ans Interieur angepasst. Die Dekoreinlagen sind in Aluminium Trigon erhältlich; daneben stehen Nussbaumwurzel dunkelbraun, Eschemaser naturell und Eiche Beaufort – geschichtetes Holz – zur Wahl. Beim S-line Sportpaket, für die Limousine und den Avant erhältlich, ist das Interieur in Schwarz gehalten und mit noblen Applikationen verfeinert. 18-Zoll-Räder und ein Sportfahrwerk, das die Karosserie 30 Millimeter tiefer legt, komplettieren das Paket.

Das Infotainmentsystem MMI Navigation plus kommt jetzt mit vier Tasten aus, sein Lautstärke-Drehregler erhält zusätzlich eine Skip-Funktion. Weitere Verbesserungen betreffen die Bedienung der Automatikgetriebe, der Sitzheizung und -klimatisierung, des Fahrdynamiksystems Audi Drive Select und des Multifunktions-Lederlenkrads.

Der Vierzylinder-TDI mit zwei Liter Hubraum ist in fünf Ausführungen erhältlich; drei von ihnen nutzen ein neues Fliehkraftpendel im Zweimassen-Schwungrad. Es macht ihren Lauf bei niedrigen Drehzahlen noch kultivierter und leiser, damit erlaubt es noch früheres Hochschalten.

Die sparsamste Variante in der Modellfamilie ist der Audi A4 2.0 TDI mit 100 kW / 136 PS. Die Limousine kommt damit auf einen durchschnittlichen Kraftstoffverbrauch von 4,2 Litern auf 100 Kilometer. Das entspricht einem CO2-Ausstoß von 112 Gramm pro Kilometer. Der A4 2.0 TDI mit 120 kW / 163 PS kommt auf 4,4 Liter und 115.

Die weiteren Vierzylinder-Diesel leisten 88 kW / 120 PS, 105 kW / 143 PS und 130 kW / 177 PS. Von der Einsteiger-Variante abgesehen, sind sie auch für den Allroad Quattro zu haben. Zwei V6-TDI komplettieren die Palette. Der 3.0 TDI mit 150 kW / 204 PS (nicht für den A4 Allroad Quattro) ist nach Audi-Angaben der effizienteste Sechszylinder in seiner Klasse; in der A4 Limousine konsumiert er auf 100 Kilometer im Mittel nur 4,9 Liter Kraftstoff. In der zweiten Variante leistet der 3.0 TDI 180 kW / 245 PS, von der auch eine besonders saubere Clean-Diesel-Ausführung folgt.

Bei den Benzinern ist ein neuer 1,8-Liter für Limousine und Kombi lieferbar. Der 1.8 TFSI gibt 125 kW / 170 PS und 320 Newtonmeter Drehmoment ab. In der Limousine verbraucht er im Schnitt nach EU-Norm 5,6 Liter pro 100 km (134 Gramm CO2 pro km). Etwas später folgt als Einsteiger-Benziner der 1.8 TFSI mit 88 kW / 120 PS. Der 2.0 TFSI – als einziger Ottomotor auch im Allroad Quattro verfügbar – leistet 155 kW / 211 PS. An der Spitze der Palette steht der 3.0 TFSI. Im A4 leistet der mechanisch aufgeladene V6 200 kW / 272 PS; er folgt etwas später. Im S4 sind es 245 kW / 333 PS.

Serienmäßig Audi führt für die A4-Familie zahlreiche Assistenzsysteme im Portfolio, das jüngste von ihnen ist bei allen Versionen Serie: Das Fahrerinformationssystem mit Pausenempfehlung ist in allen A4 Serie und erkennt aus den Lenkbewegungen und aus weiteren Parametern, wenn der Fahrer müde wird, und schlägt ihm eine Pause vor.

Das komplexeste Assistenzsystem in der Baureihe ist die adaptive Geschwindigkeitskontrolle. Das radargestützte System leitet bei Geschwindigkeiten unter 30 km/h leitet er eine Vollbremsung ein, falls ein Auffahrunfall droht.

Infotainmentsystemen an. Das CD-Radio Chorus mit acht Lautsprechern ist ebenfalls Serie, an der Spitze der Options-Palette steht die MMI Navigation plus mit großer Festplatte, Farbmonitor, 3-D-Grafik und DVD-Player. Bei der Sprachbedienung und beim optionalen digitalen Radioempfang präsentiert sich das System weiter verbessert.

Die Highend-Erweiterung der MMI Navigation plus ist das Bluetooth-Autotelefon online. Unter dem Stichwort Audi connect holt es spezielle Dienste ins Auto, etwa die Google-Sonderzielsuche per Sprachbedienung oder die Navigation mit Google Earth-Bildern und Google Street View. Mit dem WLAN-Hotspot können die Mitfahrer mit ihren mobilen Geräten nach Belieben im Internet surfen und mailen.

Die Preise der Baureihe verändern sich trotz der umfangreichen Aufwertung nur geringfügig. Der A4 1.8 TFSI mit 88 kW / 120 PS beispielsweise kostet jetzt 27.500 Euro. (ampnet/jri)

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Der kleinste Volkswagen: VW Up jetzt im Handel

Volkswagen hat am Wochenende den Up offiziell bei den Händlern eingeführt. Exklusiv zur Markteinführung werden zwei veredelte Varianten des kleinsten VW angeboten: der Black Up und der White Up. Ansonsten stehen die drei Ausstattungsvarianten Take Up, Move Up und High Up zur Wahl. Der Grundpreis für das Basismodell mit 44 kW / 60 PS beträgt 9.850 Euro.

Der 3.54 Meter lange VW Up verfügt je nach Modell über Integralsitze, die Einstiegshilfe „Easy Entry”, ein portables Navigations- und Infotainmentsystem, ein sehr großes Panoramaschiebe- und Hubdach, viele praktische Ablagen sowie zahlreiche weitere Ausstattungsmöglichkeiten.

Im Euro NCAP Testverfahren erhielt der neue VW die höchste Auszeichnung von fünf Sternen und den „Euro NCAP Advanced Award“ für seine City-Notbremsfunktion. Außerdem wurde er mit dem „Goldenen Lenkrad” von „Bild am Sonntag” und „Auto Bild” ausgezeichnet.

Die Leser der „Auto Zeitung“ wählten den Up eine Woche später unter 393 Fahrzeugen zum besten preiswerten Auto des Jahres. (ampnet/jri)

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Mazda CX-5: Ein neuer Charakter

Mazda hat mit dem CX-5 seinen neuen Crossover vorgestellt, der im Frühjahr 2012 auf den deutschen Markt kommen soll. Es ist das leichteste Modell im C-Segment. Für 2012 erwartet der japanische Automobilhersteller einen Absatz von 40.000 Einheiten in Europa und von 160.000 Einheiten weltweit.

Der CX-5 geht aus der 2011 auf dem Genfer Automobilsalon vorgestellten Konzept-Studie Minagi hervor. Der CX-5 ist in der neuen Kodo-Design-Sprache entwickelt worden, wozu auch das neue Familiengesicht gehört. So wurde die A-Säule verkleinert, um die Übersicht für den Fahrer zu vergrößern. Beim CX-5 wurde zudem das Fahrzeuggewicht auf 1345 Kilogramm reduziert, wodurch er zum derzeit leichtesten Modell in seinem Segment wird. Durch das reduzierte Gewicht erreicht der SUV im C-Segment auch, bisher nicht erzielte, Verbrauchswerte.

Für den Antrieb stehen zum Marktstart ein Diesel mit einer Leistung von 110 kW / 150 PS und ein Benziner zur Verfügung, der 118 kW / 160 PS (Allrad) bzw. 121 kW / 165 PS (Frontantrieb) leistet. Sie gehören zur neuen „Skyactiv“-Technologie von Mazda, mit der der japanische Hersteller verschiedenste Maßnahmen zur Verbrauchssenkung bündelt. So haben beide Motoren das gleiche Verdichtungsverhältnis von 14:1. Das bedeutet in einem Fall den niedrigsten Wert für einen Serienmotor (beim Diesel) und im anderen den höchsten (Benziner).

Zu den weiteren Skyactiv-Elementen gehört das Start-Stopp-System „i-stop“, das bereits im aktuellen Mazda3 zum Einsatz kommt und sowohl beim Benzin- als auch für den Diesel verfügbar ist. Das Automatik-Getriebe „Skyactiv-Drive (GAT) verfügt über sechs Gänge und hat dazu beigetragen, den Verbrauch um vier bis sieben Prozent zu senken. Die Sechsgang-Handschaltung unterstützt sportliche Fahrweise. Sie ist direkt und hat kurze Schaltwege.

Das Skyactiv-Fahrwerk und die Skyactiv-Karosserie prägen den Charakter des CX-5 weiter. Das Fahrwerk gibt eine gute Rückmeldung von der Straße und begünstig zudem auch die sportliche Fahrweise, insbesondere in den Kurven. Von der Karosserie erwartet Mazda bei den Euro-NCAP-Crashtests eine Fünf-Sterne-Wertung.

Der Fahrer trifft auf einen übersichtlichen, aufgeräumten Handlungsraum. Die Instrumente sind übersichtlich angeordnet. Eine weitere Veränderung findet der Fahrer beim Gaspedal vor. Dieses ist nicht hängend sondern auf dem Boden montiert, was eine sportliche Fahrweise weiter begünstigt. (ampnet/nic)

Daten: Mazda CX-5 2.0 Benziner Frontantrieb

Länge x Breite x Höhe (in m): 4,54 x 1,84 x 1,71
Motor, Hubraum: Vierzylinder-Reihenmotor, 1997 ccm
Leistung: 121 kW / 165 PS bei 6000 U/min
Maximales Drehmoment: 210 Nm bei 4000 U/min
Durchschnittsverbrauch: 6,0 Liter
CO2-Wert: 139 g/km
Beschleunigung auf 100 km/h: 9,2 Sekunden
Höchstgeschwindigkeit: 200 km/h
Leergewicht / Zuladung: 1345 kg / 585 kg
Max. Anhängelast: 1900 kg
Kofferraumvolumen: 503 – 1620 Liter
Basispreis: 23.490 Euro

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