Dekra-Gebrauchtwagenreport 2012: Opel Astra und Audi A4 gewinnen

Opel Astra und Audi A4 sind die Gewinner des Gebrauchtwagenreports 2012 der Dekra. Das Auto mit dem besten Mängelindex („Beste Einzelwertung“) ist der Opel Astra mit einer Quote von 96,9 Prozent). Damit lässt er den Vorjahressieger Opel Insignia (96,0 Prozent) sowie den Renault Mégane (95,9 Prozent) hinter sich. In der zweiten Kategorie („Bester aller Klassen“) holt sich der Audi A4 den Titel als das Fahrzeug mit den besten Werten über alle Laufleistungsklassen. Auf Platz zwei und drei folgen die Mercedes-Benz C-Klasse und der ebenfalls in allen drei Laufleistungskategorien  siegreiche Audi A6.

Auf den vorderen Plätzen des Gebrauchtwagenrankings sind die Marken VW, Audi, Toyota, Mercedes-Benz, Porsche und BMW stark vertreten. Gut in Szene setzen sich neben Ford und Opel auch Mazda und Honda.

Wie jedes Jahr liefern sich die einzelnen Modelle beim Kampf um die Podiumsplätze ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Bei den Kleinwagen behauptet der Ford Fiesta (95,3 Prozent) wie im Vorjahr Platz eins. In der Mittelklasse verteidigt Vorjahressieger Opel Insignia (96,0 Prozent) seine Position. In der Oberen Mittelklasse und Oberklasse fährt die Mercedes-Benz E-Klasse (94,8 Prozent) auf Platz eins. Bei den Sportwagen ist dem Mazda MX-5 (89,9 Prozent) zum dritten Mal der Sieg nicht zu nehmen. In der Klasse der Geländewagen und  SUVs trumpft der Ford Kuga (94,7 Prozent) auf und bei den Vans überzeugt der VW Golf Plus (90,5 Prozent) wie im Vorjahr mit der besten Mängelbilanz.

Grundlage für den Gebrauchtwagenreport sind die Ergebnisse der periodischen Hauptuntersuchung (HU) von mehr als 15 Millionen Fahrzeugen der vergangenen beiden Jahre. Für den Gebrauchtwagenreport wertet Dekra in einer Spezialauswertung ausschließlich gebrauchtwagenspezifische Mängel aus, wie etwa verschlissene Bremsscheiben oder ausgeschlagene Spurstangenlager. Dagegen bleiben in der Statistik jene Mängel außen vor, die auf das Wartungsverhalten des Halters zurückzuführen sind, wie zum Beispiel abgefahrene Reifen, verschlissene Wischerblätter oder der überalterte Verbandskasten. Um eine bessere Vergleichbarkeit der einzelnen Modelle zu gewährleisten wertet Dekra in acht Typklassen und drei Laufleistungsklassen (0 bis 50 000 km, 50.001 bis 100 000 km und 100 001 bis 150000 km) aus. Neben den Fahrzeugen mit der besten Einzelwertung ermitteln die Experten in einer weiteren Kategorie den „Besten aller Klassen“. Hier liegen die Modelle an der Spitze, die in allen drei Laufleistungsklassen im Schnitt die beste Bilanz vorlegen.

Kennzahl für das Ranking ist seit 2011 der Dekra-Mängelindex (DMI): Er  berücksichtigt neben dem Anteil „ohne relevante Mängel“ zusätzlich den Anteil der erheblichen Mängel und erhöht so die Genauigkeit des Rankings. Zur Berechnung des DMI wird vom Prozentwert „ohne relevante Mängel“ der Wert für „erhebliche Mängel“ abgezogen.

Die Mängel im Bereich Elektrik, Elektronik und Licht führen die Statistik mit 19,7 Prozent an. Unter Kostenaspekten fallen jedoch Mängel an der Bremsanlage (11,8 Prozent), an Fahrwerk und Lenkung (9,6 Prozent) sowie im Bereich Motor und Umwelt (8,3 Prozent) meist stärker ins Gewicht. Als häufigste Einzelmängel nennen die Dekra-Prüfer usgeschlagene Spurstangenlagerungen, verschlissene Bremsscheiben und -beläge, mangelhafte Bremswirkung, defekte Bremsschläuche, korrodierte Bremsleitungen, Ölverlust an Motor und Getriebe, Brüche an Fahrwerksfedern, zu hohe Abgaswerte und nicht funktionierende Leuchtweitenregelungen. Hier heißt es, Augen auf beim Gebrauchtwagenkauf. (ampnet/jri)

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Dodge Dart: Alfa Romeo Giulietta auf amerikanisch

Das transatlantische Bündnis von Fiat und Chrysler trägt weitere Früchte: Dodge stellt in Detroit den neuen Dart vor. Während sich die als Fiat und Lancia in Europa vermarkteten Chrysler-Modelle kaum vom Original unterscheiden, ist dem Dart die DNA nicht anzusehen. Die technische Basis stammt vom Alfa Romeo Giulietta, doch das Karosseriekleid haben die Amerikaner selbst geschneidert. Die Plattform wurde zudem gestreckt und verbreitert.

Bei den Motoren profitiert Dodge auch von Fiats Multiar-Technologie und bietet sie als 1,4- und 2,4-Liter-Aggregat mit 160 PS und 184 PS an. Neben Sechs-Gang-Schalt- und –Automatikgetriebe steht auch das Doppelkupplungsgetriebe der Italiener für den Dart zur Verfügung.

Produktionsstart für die kompakte Stufenhecklimousine ist im zweiten Quartal dieses Jahres. Neben fünf Ausstattungsvarianten gibt es 150 Zubehörteile und Optionspakete.(ampnet/jri)

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Kommt der neue Honda NSX als Hybrid?

Lange Zeit blieb er ohne Nachfolger: Auf der Detroit Motor Show zeigt Honda den NSX als Konzeptfahrzeug. Präsentiert wird der Sportwagen unter der US-Marke Acura der Japaner. Das 4,33 Meter lange Konzeptfahrzeug ist als Allrad-Hybrid ausgelegt.

Der V6-Benzinmotor treibt beim NSX Concept die Hinterräder an, während an der Vorderachse zwei Elektromotoren arbeiten. Hobnda nennt dies SH-AWD. Die Abkürzung steht für Super Handling All Wheel Drive. Der 1,16 Meter flache NSX soll binnen drei Jahren von Honda Amerika zur Serienreife weiterentwickelt werden.

Einen Ausblick auf ein Crossover-SUV gibt Acura in Detroit mit dem Prototyp des RDX, der 2013 auf den US-Markt kommen soll. (ampnet/jri)

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Genf 2012: Opels kleines SUV heißt Mokka

Opel feiert auf dem Genfer Automobilsalon Anfang März die Weltpremiere des Mokka. Das neue SUV für das B-Segment ist 4,28 Meter lang und ist auf Wunsch mit Allradantrieb lieferbar. Bis zu 1372 Liter Laderaum und insgesamt 19 Staumöglichkeiten stehen zur Verfügung.

Das Benziner-Angebot umfasst zwei Aggregate, einen 1,6 Liter großen Saugmotor mit 85 kW / 115 PS sowie einen 1,4-Liter-Turbo mit 103 kW / 140 PS und 200 Newtonmeter Drehmoment. Dieselkäufern steht ein 93 kW / 130 PS starker 1.7 CDTI mit 300 Nm zur Verfügung.

Der 1.4 Turbo und der 1.7 CDTI sind wahlweise mit Sechsgang-Schaltgetriebe oder sechsstufiger Automatik lieferbar. Das serienmäßige Elektronische Stabilitäts-Programm enthält neben einer Traktionskontrolle eine Berg-An- und –abfahrhilfe.

Mit dem Mokka halten zahlreiche Technologien erstmals im SUV B-Segment Einzug, zum Beispiel eine Reihe von Fahrerassistenzsystemen, die auf der Opel-Frontkamera basieren, oder eine Rückfahrkamera. Die Sicherheit bei Nachtfahrten erhöht das auf Wunsch erhältliche adaptive Lichtsystem AFL+ auf Basis der dritten Generation der Bi-Xenon-Scheinwerfer mit Fernlichtassistent.

Die Opel-Frontkamera ermöglicht weitere Assistenzfunktionen wie Spurassistent und Verkehrszeichenerkennung. Außerdem lässt sich der Opel Mokka mit ergonomischen Frontsitzen ausstatten, die von der „Aktion Gesunder Rücken“ (AGR) zertifiziert wurden. Auch für den Mokka steht der exklusive voll integrierte Flexfix-Fahrradträger zur Verfügung.

Der Opel Mokka kommt Ende 2012 in den Handel. (ampnet/jri)

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VW Beetle E-Bugster: Unter Strom

Volkswagen setzt den Beetle unter Strom. Auf der auf der NAIAS (North American International Auto Show) in Detroit zeigen die Wolfsburger bis zum 22. Januar 2012 den zweisitzigen E-Bugster. Er hat einen 85 kW / 116 PS Motor und beschleunigt in rund elf Sekunden von null auf 100 km/h. Die Batterie ermöglicht eine Reichweite von mindestens 180 Kilometer.

Da der E-Bugster eine Schnellladefunktion besitzt, kann die Batterie an entsprechenden Ladestationen binnen 35 Minuten wieder aufgeladen werden. Zuhause lässt sich der Lithiumionen-Akku über die in Amerika üblichen 120-Volt-Steckdosen laden. Die Schnittstelle für das Ladekabel befindet sich im Bereich der C-Säule unter der normalen Tankklappe. Neu an Bord des Elektro-Beetle ist ein Instrument, über das der Fahrer die Rekuperationsintensität ablesen kann.

Die Modellbezeichnung ist eine Kombination aus der Zusatzbezeichnung „E” für Elektromodelle, dem amerikanischen Beetle-Spitznamen „Bug” und dem Gattungsbegriff „Speedster” für offene Zweisitzer mit maximal einem Notverdeck. Der E-Bugster verfügt über ein abnehmbares Hardtop. Die Höhe zwischen verchromter Fensterunterkante und oberster Dachlinie beträgt flache 400 Millimeter.

Der Start-Stopp-Knopf setzt nicht nur den Wagen, sondern auch eine Lichtinszenierung in Gang, die das Interieur zunächst in ein weißes, dann in ein blaues Licht taucht. Von einem Impuls im Kombiinstrument ausgehend, öffnet sich dabei ein Lichtvorhang und eine nur einen Millimeter dünne Lichtlinie in den Türbrüstungen und rund um die Luftausströmer – eine Art optisches Erwachen des E-Bugster. (ampnet/jri)

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Detroit 2012: Ein Smart zum Aufladen

Smart präsentiert sich auf der North American International Auto Show in Detroit passend zu Nordamerika mit einer Pick-up-Studie. Der 3,55 Meter lange Smart mit der in diesem Zusammenhang doppeldeutigen Modellbezeichnung For-us bietet auf seiner Ladefläche bei horizontal umgelegter Heckklappe Platz für zwei Smart E-Bikes. Durch die Docking-Station auf der Ladefläche sind ihre Batterien immer geladen, und Fahrer und Beifahrer des Smart For-us kommen mit den Zweirädern auch an Ziele, die mit dem Auto nicht erreichbar sind – seien es verkehrsberuhigte Zonen in der Stadt oder einsame Wege im Park.

Der gegenüber dem Smart Fortwo 61,3 Zentimeter längere Radstand, die 50 Millimeter breitere Spur und die gewölbten Karosserieflächen sowie ein Unterfahrschutz sorgen für einen robusten Auftritt des For-us.

Die Ladeklappe am Heck des Smart-Pick-ups wird elektrisch betrieben. Beim Öffnen fährt zunächst der Ladeboden samt Klappe um 280 Millimeter zurück, dann gleitet die Heckklappe parallel nach unten. Die Ladung auf der 90 Zentimeter langen Ladefläche ist dann leicht zugänglich.

Wie auch schon im Smart Forvision wird das gesamte Cockpit als Durchströmungskörper für die Innenraumbelüftung genutzt. An die Stelle des konventionellen Innenspiegels tritt beim For-us ein Smartphone, das in einer Halterung oben auf dem Instrumententräger untergebracht ist. Mit Hilfe der integrierten Videokamera kann der Fahrer das Geschehen hinter dem Fahrzeug beobachten. Ungewöhnlich sind auch die beiden Sitze gestaltet. Die durchbrochenen Sitzschalen sind mit einem weichen gelben Stoffüberwurf bezogen und bieten dadurch ein hängemattenähnliches Gefühl.

Angetrieben wird die Fahrzeugstudie von dem 55 kW / 75 PS starken Permanentmagnetmotor des Smart Fortwo Electric Drive. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei über 120 km/h und das Drehmoment beträgt 130 Newtonmeter. Die Lithiumionen Batterie besitzt eine Kapazität von 17,6 Kilowattstunden. (ampnet/jri)

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Detroit 2012: Ford Fusion ist zu 80 Prozent der nächste Mondeo

Mit dem komplett neu entwickelten Fusion, der außerhalb der USA weltweit die Basis für die nächste Generation des Mondeo liefert, präsentiert Ford auf der bis 22. Jnauar 2012 dauernden  North American International Auto Show (NAIAS) in Detroit als Weltpremiere ein ambitioniertes Mittelklasse-Fahrzeug. Neben effizienten Verbrennungsmotoren wird es auch eine Hybrid-Version und einen Plug-in-Hybrid geben.

Der Fusion ist das erste Modell, das auf der neuen, globalen CD-Plattform von Ford aufbaut. Die Produktion startet zunächst im Werk Hermosillo in Mexiko, bevor sie auch in Flat Rock im US-Bundesstaat Michigan anläuft. Die Markteinführung in Nord- und Südamerika ist für den Herbst 2012 geplant. Zunächst sind der Fusion und der Fusion Hybrid verfügbar, danach der Plug-in-Hybrid Fusion Energi. Als Ford Mondeo feiert das neue Modell dann im Jahr 2013 seine Premiere in Europa. Gebaut wird der Wagen dann  im Werk Genk in Belgien. Der Mondeo übernimmt rund 80 Prozent aller Teile des Fusion. Zehn Prozent der Teile, zum Beispiel Airbags, variieren aufgrund unterschiedlicher gesetzlicher Bestimmungen und weitere zehn Prozent variieren aufgrund lokaler Ansprüche und Geschmäcker in den Märkten.

Ford hat sich das Ziel gesetzt, dass Modelle einer jeden neuen Fahrzeuggeneration zu den sparsamsten in ihrem jeweiligen Segment zählen oder sogar neue Bestwerte erreichen. Auch die nun in Detroit präsentierte nächste Generation des Ford Fusion soll dieses Versprechen mit den 1,6- und 2,0-Liter-EcoBoost-Vierzylindern mit Benzin-Direkteinspritzung und Turboaufladung einlösen. Hinzu kommen automatische Start-Stopp-Systeme, die Wahl zwischen Front- und Allradantrieb sowie Schalt- und Automatikgetriebe mit sechs Vorwärtsgängen. Ford geht davon aus, dass der neue Fusion mit dem 1,6 Liter großen Ecoboost-Benzindirekteinspritzer in seinem nordamerikanischen Marktumfeld neue Verbrauchsmaßstäbe setzen wird.

Die beiden Hybridmodelle können  im reinen Elektrobetrieb bis zu 100 km/h  schnell fahren. Ford rechnet nach US-Norm mit einem Verbrauch von um die 5,0 Liter je 100 Kilometer. Beide Versionen erhalten eine aktive Geräusch-Kontrolle (Active Noise Control). Sie bedient sich des Audio-Systems, um akustisch störende Einflüsse von den Reifen zugunsten des Motorklangs zu reduzieren.

Der neue Ford Fusion soll mit einer Vielzahl an Fahrer-Assistenz- und Komfortfunktionen an die obere Mittelklasse anschließen. Dazu gehört auch das preisgekrönte und sprachgesteuerte Kommunikations- und Entertainmentsystem Sync, das in Europa im Focus Premiere hat. (ampnet/jri)

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Peugeot 208 startet bei 11.600 Euro – Premiere in Genf

Der ab Frühjahr 2012 erhältliche Peugeot 208 wird zu Preisen ab 11.600 Euro auf den Markt kommen. Die Einstiegsversion 1.0 VTi mit 50 kW / 68 PS starkem Dreizylinder-Motor ist damit 750 Euro günstiger als der 207. Stärkstes Antriebsaggregat ist der 1,6-Liter-Benziner mit 115 kW / 156 PS. Premiere hat der Nachfolger des 207 auf dem Genfer Automobilsalon Anfang März.

Der Peugeot 208 verfügt über den gleichen Radstand wie sein Vorgänger, hat aber kürzere Überhänge, ist leichter und sparsamer. Durch kompaktere Rückenlehnen der Vordersitze wurde hinten mehr Kniefreiheit gewonnen. Auch das Kofferraumvolumen ist gestiegen: Mit 285 Litern nach VDA-Norm unter der Gepäckraumabdeckung (plus 15 Liter) und 1076 Litern bei umgeklappten Rücksitzlehnen (plus 153 Liter) steht mehr Stauraum zur Verfügung. Zusätzlich wurde die Aerodynamik deutlich verbessert. Der Luftwiderstandsbeiwert sinkt auf bis 0,29. Damit erreicht der neue Peugeot Bestwerte in seinem Segment.

Der Peugeot 208 wird in zwei Karosserievarianten mit drei und fünf Türen angeboten. Bei den Top-Versionen sind die seitlichen Glasflächen mit Chrom umrandet. Die dreitürige Version ist in ihrer Linienführung stärker an das im Januar 2010 vorgestellte Concept-Car SR1 angelehnt. Außerdem nimmt sie beim hinteren Seitenteil Anleihen bei ihrem legendären Vorgänger 205. Komplett neu gestaltet wurde auch das Cockpit. Um Handlichkeit und das Fahrgefühl zu verbessern, fällt das Lenkrad kleiner aus. Das Kombiinstrument wurde höher gesetzt, damit der Fahrer die Informationen jederzeit klar im Sichtfeld behält und den Blick nur minimal von der Straße abwenden muss.

Fast alle Dieselversionen verfügen über das Stop-Start-System „e-HDi“. Beim 1,4-Liter-Diesel mit 50 kW / 68 PS und automatisiertem Schaltgetriebe beträgt der Normdurchschnittsverbrauch lediglich 3,4 Liter pro 100 Kilometer und der CO2-Ausstoß nur 87 Gramm pro Kilometer. Alle Diesel und der kleinste Benziner bleiben beim Kohlendioxid unter der 100-Gramm-Marke. Als Weltpremiere sind das Klimagebläse und der hintere Stoßfänger komplett aus recylbaren Materialien hergestellt. Allein der Einsatz des neuen Stoßfängers führt in der Produktion zu einer Ersparnis von 1600 Tonnen Öl jährlich. Auch bei weiteren Bauteilen kommen „grüne“ Materialien zum Einsatz, so zum Beispiel beim Kofferraumteppich oder der Motorabdeckung.

Neben dem in Europa serienmäßigen ESP auch ein Geschwindigkeitsregler mit -begrenzer lieferbar. Ende 2012 wird auch ein automatischer Park-Assistent verfügbar sein. Serienmäßig sind je zwei Front-, vordere Seiten- und seitliche Kopfairbags sowie zwei Isofix-Kindersitzhalterungen mit drei Befestigungspunkten hinten.

Peugeot bringt als Vorpremiere des neuen 208 eine Sonderedition „Ice Velvet“ Limited Edition mit exlusiver Farbgebung und besonders luxuriöser Ausstattung auf den Markt. Als Antrieb dient 1,6-Liter-Benzinmotor mit 88 kW / 120 PS. (ampnet/jri)

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Dacia zeigt Kompakt-Van Lodgy in Genf

Mit dem komplett neu entwickelten Lodgy bringt Dacia in diesem Jahr seinen ersten Kompaktvan auf den Markt. Das 4,50 Meter lange Fahrzeug ist als Fünf- und Siebensitzer erhältlich. Der Lodgy feiert seine Weltpremiere auf dem Genfer Autosalon.

Der Name der vierten Baureihe von Dacia  ist vom englischen „Lodge“ abgeleitet und soll auf großzügige Platzverhältnisse für Passagiere und Gepäck hinweisen. Auch die Mitfahrer in der dritten Sitzreihe sollen im Lodgy von überdurchschnittlicher Kopf- und Beinfreiheit profitieren. Dacia verspricht wie gewohnt einen günstigen Einstiegspreis.

Einen ersten Eindruck vom Design des Vans bietet der Dacia Lodgy Glace (Glace = Französisch für Eis), der in Frankreich bei den Eisrennen der Trophée Andros als Silhouette-Fahrzeug startet. (ampnet/jri)

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Wechselkennzeichen kommen Mitte 2012

Der Bundesrat ist am 16.Dezember 2011 einem Dringlichkeitsantrag von Verkehrsminister Ramsauer gefolgt und stimmte als letzte Instanz nun doch noch der Änderung der Zulassungsverordnung mit dem Jahreswechsel zu – und damit auch der Einführung des Wechselkennzeichens bis Mitte 2012. Nach Angaben der Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) ermöglicht dies die kurzfristige abwechselnde Nutzung von zwei privaten Kraftfahrzeugen (max. 3,5 t Gesamtmasse, auch historische) mit einem gemeinsamen Kennzeichen im Individualverkehr. Dem gewerblichen Güter- und Personenverkehr steht diese Möglichkeit nicht zur Verfügung.

Einem Halter kann das Wechselkennzeichen für zwei Fahrzeuge der gleichen Fahrzeugklasse (M1, L oder O1) zugeteilt werden. Die Sachverständigen der GTÜ weisen jedoch darauf hin, dass das Wechselkennzeichen immer nur an einem der beiden Fahrzeuge geführt werden darf. Saison-, Kurzzeit- und Ausfuhr- sowie und rote Kennzeichen können nicht als Wechselkennzeichen ausgeführt werden.,
Das Wechselkennzeichen besteht aus zwei Teilen: dem wechselweise angebrachten gemeinsamen Kennzeichenteil mit der Zulassungsplakette und dem jeweils festangebrachten fahrzeugbezogenen Teil mit der HU-Plakette. Das am Straßenverkehr teilnehmende Fahrzeug muss beide Kennzeichen führen. Das andere, das als „nicht im Verkehr befindlich“ auf einen Blick erkennbar ist, darf nicht auf öffentlichen Verkehrsflächen abgestellt werden.

Diese vereinfachte Zulassung von zwei Fahrzeugen ist jedoch nur dann für die Halter attraktiv, wenn das Gesamtpaket von Fahrzeugart und -verwendung, Mobilitätsbedürfnis und Gesamtkosten passt.

Da sich die Kfz-Haftpflichtversicherungsbeiträge bislang an der üblichen Verkehrsflächennutzung und Einsatzdauer orientierte, wird sich die Versicherungsbranche wohl am Beispiel des ADAC-Konzeptes für die Wechselkennzeichenversicherung anlehnen und „unterm Strich“ rechtzeitig zu Einführung des Wechselkennzeichens günstigere Beitragssätze anbieten: Schließlich fährt man mit Wechselkennzeichen ausgestattete Fahrzeuge in der Summe ja nicht öfter und weiter als vorher, sondern verteilt die bisherigen Aufgaben lediglich auf zwei Fahrzeuge. Auch hier also „entweder-oder“.

Ob und für wen sich die Wechselschildregelung sich letztlich rechnet, wird sich erweisen, wenn die Steuersätze und Verwaltungsgebühren verbindlich benannt sind und entsprechende Versicherungsverträge angeboten werden. Die Neuzulassung schlägt nach derzeitigem Stand je Fahrzeug mit rund 105 Euro zu Buche: 40 Euro Sachkosten, ca. 65 Euro Verwaltungsgebühren (Erhöhung um 3 Euro). So war es jedenfalls der jetzt von den Ländern zugestimmten „Vorlage zur Änderung der Fahrzeug-Zulassungsverordnung, anderer straßenrechtlicher Vorschriften und der Kraftfahrzeug-Pflichtversicherungsverordnung“ (Drucksache 709/11 vom 04.11.2011) zu entnehmen. (ampnet/nic)

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