Fahrbericht: Audi S5 Cabrio

Betörend die Formen, faszinierend die Leistung, perfekt die Verarbeitung: Das S5 Cabriolet stellt – wie kaum ein zweiter Vertreter seiner Gattung – ein Ensemble perfekter Harmonie dar. Das S5 Cabriolet ist das sportliche Derivat des A5, der seit dem Frühsommer 2009 die Straßen bereichert.

245 kW / 333 PS leistet der 3-Liter-V6, der unter der langen Motorhaube des S5 seinen Platz gefunden hat. Der TFSI mit Kompressoraufladung flüstert nach seinem kurzen heiseren Anlaufen so lange vor sich hin, bis sich der Gasfuß senkt. Dann faucht der V6 auf wie eine Wildkatze auf der Hatz nach Beute. Besonderen Hörgenuss vermittelt der Dynamik-Modus, weil dann die Symphonie der Töne zu einen beeindruckenden Furioso anschwillt.

Fast schon unwesentlich die Betrachtung der Leistungswerte des S5 Cabriolet, das auch wegen seines Stoffdaches eine solch traumhafte Figur macht: 5,6 Sekunden vergehen für den Spurt auf 100 km/h; bei 250 wird der Vorwärtsdrang abgeregelt.

Sieben Gänge schalten das S5 Cabrio, natürlich automatisch. Die seidenweich arbeitende S tronic ist ein Meisterstück des Getriebebaus und dient neben der sportlichen Fortbewegung auch einer effizienten Fahrweise. Wobei Effizienz beim Kauf eines S5 nicht unbedingt im Vordergrund steht. Audi verspricht einen Durchschnittsverbrauch von 9,6 Litern, bei schneller Fortbewegung waren es während der Testfahrten rund 11,5 bis 13 Liter, die durch die Einspritzdüsen gepresst wurden.

S steht bei Audi für Sport, beim S5 Cabriolet auch für Souveränität. Eingebettet in ein ergonomisches Cockpit, verbunden mit gut konturierten Sportsitzen strahlt dieses Fahrzeug eine Ruhe aus, die sich sofort auf die Insassen überträgt. Die sich auch im Fond wohlfühlen können. Denn es gibt im Moment kein viersitziges Cabrio, das den hinten sitzenden Passagieren so viel Platz bietet. Wer mag, kann das Dach in 15 Sekunden bis zu Fahrgeschwindigkeiten von 50 km/h öffnen oder schließen.

Ausreichend Raum steht auch dem Gepäck zur Verfügung. Bedingt durch das Stoffdach sind es im geöffneten Zustand 320 Liter, im geschlossen 380 Liter. Wem das nicht genug ist, kann die hinteren Sitze im Verhältnis 50:50 umklappen und erhält dadurch einen Stauraum mit 750 Liter Inhalt mit 1,76 Meter Ladetiefe.

Das Fahrwerk, bei dieser Leistung selbstverständlich mit dem quattro-Allradantrieb, ist ebenso ohne Fehl und Tadel. Empfehlenswerte Optionen sind „drive select“ für 300 Euro und das dann zwingend notwendige Sportfahrwerk mit Dämpferregelung für 835 Euro. Mit „drive select“ können auf Knopfdruck die drei Modi „comfort“, „auto“ und „dynamik“ aktiviert werden. Zusammen mit dem 1900 Euro teuren MMI Navigationssystem wird „drive select“ um die Option „individual“ erweitert, bei der man seine persönliche Lieblingseinstellung wählen kann.

61.950 Euro kostet der wahrgewordene Traum offenen Dahingleitens mit extrem sportlicher Note, eine Summe, bei der es allerdings aufgrund der schier endlos scheinenden Aufpreisliste der Ingolstädter leider nicht bleibt. Hier ein bisschen Leder, da ein bisschen mehr Sound und dort vielleicht noch Komfort in Form von Fahrerassistenzsystemen. Dann werden aus knapp 62.000 Euro, ähnlich wie bei unserem Testwagen, schnell mal 78.000 Euro. Dafür rollt man souverän auf serienmäßigen 18-Zöllern und einem wunderschönen Auto vor. Es war halt immer schon ein bisschen teurer, einen guten Geschmack zu haben! (ampnet/ds)

Technische Daten Audi S5 Cabriolet

Länge x Breite x Höhe (m): 4,64 x 1,54 x 1,38
Motor (Bauart/Hubraum): Sechszylinder-Benziner, 2995 ccm, Kompressoraufladung
Leistung: 245 kW / 333 PS bei 6000 U/min
Max. Drehmoment: 440 Nm zwischen 2900 und 5300 U/min
Leergewicht / Zuladung: 1875 kg / 500 kg
Kofferraum: 320 bis 380 Liter (bei geschlossenem Verdeck), maximal 750 Liter
Durchschnittsverbrauch (nach EU-Norm): 9,7 Liter
CO2-Emissionen: 224 g/km, Euro 5
Höchstgeschwindigkeit: 250 km/h
Beschleunigung von 0 auf 100 km/h: 5,6 Sekunden
Räder/Reifen: 8 J x 18; 245/40 R 18
Basispreis: 61.950 Euro

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Skoda Fabia RS: Tschechen-Flitzer ab 21.890 Euro

Skoda hat die Preise für den Fabia RS bekannt gegeben. Für die Fabia Limousine müssen mindestens 21.890 Euro und für den Combi mindestens 22.490 Euro investiert werden. Die beiden Modelle rollen am 4. September 2010 zu den deutschen Händlern.

Bereits ab Werk bringt der Fabia RS eine umfangreiche Grundausstattung mit, wie z. B. getönte Scheiben, 17-Zoll Leichtmetallfelgen in speziellem Design, beheizbare Sportsitze vorn, Geschwindigkeitsregelanlage, Klimaautomatik, dynamisches Kurvenlicht, LED-Tagfahrlicht oder Nebelscheinwerfer mit integriertem Abbiegelicht.ESP, ABS, MSR sowie ein elektronisches Quer-Differenzial (XDS) sind ebenfalls serienmäßig an Bord.

Die Motorisierung der Fabia RS Modelle stellt alle bisherigen Triebwerk-Leistungen des pfiffigen Kompakten von Škoda in den Schatten. Der Vierzylinder-Benziner mit nur 1,4 Litern Hubraum leistet 132 kW (180 PS) und sorgt für eine Höchstgeschwindigkeit von 224 (Limousine), beziehungsweise 226 km/h (Combi). Beide Versionen beschleunigen in 7,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Dabei steht die Drehmomentspitze von 250 Newtonmetern nicht nur im oberen Leistungsbereich zur Verfügung. Die Bestückung mit einem Lader-Duo aus Turbo und Kompressor erlaubt eine weite Spreizung von 2000 bis 4500 Umdrehungen in der Minute. In Verbindung mit dem serienmäßigen DSG-Getriebe beweist der Fabia RS ein beeindruckendes Sprintvermögen aus allen Drehzahlbereichen.

Die Fabia RS Limousine kann auf Wunsch und je nach Wagenfarbe das Dach in drei unterschiedlichen Tönen lackiert werden: Schwarz Perleffekt, Weiß oder Silber stehen zur Wahl. Dazu gibt es die passenden 17-Zoll Leichtmetallfelgen in Schwarz, Weiß oder Alu glanzgedreht. (ampnet/nic)

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Suzuki Kizashi: Ab 26.900 Euro

Suzuki hat die Preise seiner Mittelklasselimousine Kizashi bekannt gegeben. Mit Sechsgang-Schaltgetriebe und Frontantrieb kostet das neue Topmodell des japanischen Kleinwagen- und Allradspezialisten 26.900 Euro. Mit Allradantrieb und CVT-Getriebe bietet Suzuki seine Limousine vollausgestattet für 29.900 Euro an.

Das neue, 4,65 Meter lange Flaggschiff von Suzuki startet im Herbst 2010 mit zwei Getriebe- und Antriebsvarianten auf dem deutschen Markt: Der Kizashi ist mit manuellem Sechsgang-Getriebe und Frontantrieb oder als Allradvariante mit stufenlosem Automatik-Getriebe (CVT) erhältlich. Beide Modelle kommen im „Sport“-Designpaket auf Deutschlands Straßen und sind damit serienmäßig voll ausgestattet. Die einzige wählbare Option, neben Allrad und CVT, für den Kizashi ist die Metallic-Lackierung zum Preis von 490 Euro.

Als Alternative zum Frontantrieb mit manuellem Sechsgang-Getriebe bietet Suzuki seinen weiterentwickelten Allradantrieb i-AWD in Verbindung mit einem stufenlosen Automatik-Getriebe (CVT) an. Darüber hinaus verfügt die 4×4-Variante über eine Berg-Anfahrhilfe und Schaltwippen am Lenkrad, mit denen sich die sechs Gänge des CVT-Getriebes manuell wechseln lassen.

Für den Antrieb steht ein drehmomentstarker 2,4-Liter-Benzinmotor zur Verfügung. Die maximale Leistung des DOHC-Vierzylinders beträgt 131 kW/178 PS bei 6500 Umdrehungen pro Minute. Mit Sechsgang-Schaltgetriebe begnügt sich der Kizashi trotz der imposanten Leistungswerte im kombinierten Verbrauch mit vergleichsweise sparsamen 7,9 Litern auf 100 Kilometern. Mit CVT-Getriebe liegt der Verbrauch bei 8,3 Litern auf 100 Kilometern. (ampnet/nic)

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Mini Countryman: Rock me, Baby!

Aus Kindern werden Leute, aus Minis werden Autos, und sie bleiben doch Rocker. In Hamburg, Deutschlands zweitbritischster Stadt, an St. Paulis Elbestrand unterhalb der berühmt-berüchtigten besetzten und inzwischen zivilisierten Häuser der Hafenstraße in einem beeindruckenden Aufbau aus Containern erlebt der Mini Countryman in diesen Tagen seine weltweite Pressepremiere. Zum Auftakt setzte die deutsche Rockband „The Bosshoss“ auch noch die passenden Rock-Akzente: Hey, Joe!.

Mit seiner Länge von 4,11 Metern hat der Countryman, die Fahrzeugklasse verlassen, die er einst prägte und ihr dabei den Namen gab. Er greift nun im B-Segment als eines von den dort noch seltenen Crossover-Modellen nach den Sternen, und dies zu Preisen, die durchaus Ehrgeiz erkennen lassen. Die Spanne reicht beim Countryman von 20.200 Euro für den Mini One mit 72 kW / 98 PS bis 27.900 Euro für den Mini Cooper S All 4 mit 135 kW / 184 PS und Allradantrieb. Das sind gerade einmal rund 4.500 Euro mehr als ein normaler Mini Cooper S mit dem gleichen Motor aber ohne Allrad kostet.

Dafür hat der Countryman nicht nur die erwachseneren Außenmaße, sondern auch vier Türen, eine erhöhte Sitzposition, viel Raum für vier Insassen und die Möglichkeit, für hinten auch eine Dreiersitzbank zu bestellen. Beide Bankvarianten lassen sich in der Lehnenneigung einstellen und verschieben.

Selbst bei zurückgeschobener Bank passen noch 350 Liter in den Kofferraum, der sich bis auf 1170 Liter vergrößern lässt. Da es auch Innen nicht an Ablageflächen fehlt, darf man dem Countryman getrost Crossover-Qualitäten bescheinigen. Der bietet mehr Staumöglichkeiten als eine klassische Limousine, unter anderem auch mit einem Schienensystem auf dem Mitteltunnel, auf dem von Armauflage bis Halter für den iPod alles verschiebbar positioniert werden kann.

1,2 Tonnen bis 1,4 Tonnen Leergewicht eine Breite von 1,79 Metern, die Höhe von 1,56 Metern und die Zuladung von rund 500 Kilogramm übertreffen alles, was bisher die technischen Daten bei Mini zu bieten hatten. Da muss man fragen dürfen, ob es den Designern gelungen ist, die Form zu wahren. Ist auch der große Mini noch ein Mini? Von weitem gesehen, liegt die Antwort auf der Hand. Der Countryman sieht aus wie ein Mini. Nur hat die Größe seinen Gestaltern mehr Detailarbeit aufgezwungen, um die größeren Flächen optisch auf Mini-Format zu halten.

Dabei verzichteten sie auf die typischen Rundscheinwerfer. Jetzt sind sie elliptisch, und dennoch passt es zu den Erwartungen an einen Mini. Das Gesicht wirkt insgesamt bulliger, aber auch dynamischer. Allein beim Heck kommen einem Zweifel. Es wirkt flächiger und massiver als erwartet, was an der recht flachen Heckscheibe liegen mag, der die Designer den sonst üblichen Schwung nach unten angesichts der Mini-Design-DNA verweigert haben.

Innen lässt der Contryman nun überhaupt keinen Zweifel mehr daran, wes‘ Geistes Kind er ist. Die Armaturentafel mit der dominanten, runden Instrumentenkombination und die vielen Hebelchen und Schalterchen sind Mini. Beim Countryman hat man hier das Facelift für die normalen Mini vorweggenommen und bei dieser Gelegenheit alles über den bisherigen Mini-Standard angehoben. Der Innenraum entfernt sich mit seinen neuen Materialien und den leichten Design-Retuschen von der Plastikspielzeug-Haptik der Mini. Jetzt werden sie wohl alle auch ein bisschen Premium.

Besonders stolz zeigen sich die Damen und Herren von Mini, wenn die Sprache auf den 1,6-Liter-Vierzylinder-Benziner kommt. Den erklären sie zum effizientesten Triebwerk seiner Klasse. Wir erlebten ihn in Cooper S Countryman mit 135 kW / 184 PS. Als Normverbrauch wird für den Sechs-Gang-Handschalter ein Schnitt (nach EU-Norm) von 6,1 Litern – entsprechend 143 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer – angegeben. Seine Höchstgeschwindigkeit liegt bei 215 km/h; die 100 km/h hat er nach 7,6 Sekunden geschafft. Im Mini One Countryman sind es sechs Liter und 130 g CO2/km, 11,9 Sekunden und 173 km/h. Wir blieben bei unseren Testfahrten tatsächlich in der Nähe der sechs auf dem Anzeiger des Display im Sichtfeld des Fahrers.

Beim Fahren erweist sich der Countryman ebenfalls als Mini mit direkter Lenkung, straffer Fahrwerksabstimmung, sauberem Geradeauslauf, gepaart mit der Neigung, jede Kurve spontan und willig anzugehen. Auch ein großer Mini bleibt ein Gocart, auch ein Countryman bleibt als Familien- und Freizeitauto ein Mini. Was hätte wohl der Mini-Erfinder Issigonis vor 50 Jahren gesagt, wenn er gewusst hätte, dass man zwar immer noch Rockmusik spielt, man seinen Mini vom Volumen her inzwischen aber verdoppelt hat? (ampnet/Sm)

Daten Mini Cooper S Countrryman

Länge x Breite x Höhe (m): 4,11 x 1,79 x 1,56
Motor: Vierzylinder-Benziner, 1598 ccm, Turbolader,
Leistung: 135 kW / 184 PS bei 5500 U/min
Max. Drehmoment: 240 Nm zwischen 1700 und 4500 U/min
Beschleunigung (0 auf 100 km/h): 7,6 s
Höchstgeschwindigkeit: 215 km/h
Leergewicht/Zuladung: 1310 bis 1385 kg / 470 kg
Kofferraum: 350 Liter bis 1170 Liter
Räder / Reifen: 7J x 17 / 205/55 R17 91V RSC
Durchschnittsverbrauch (nach EU-Norm): 6,1 Liter
Emissionen: 143g/km, Euro 5
Höchstgeschwindigkeit: 215 km/h
Basispreis: 26.300 Euro

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Der neue BMW X3

Der neue BMW X3 ist startbereit und rollt noch im Herbst diesen Jahres zu den Händlern. Die Neuauflage des Sports Activity Vehicle soll die Führungsrolle auf dem Gebiet der Agilität konsequent ausbauen und will zugleich mit hoher Effizienz im Wettbewerbsumfeld überzeugen. Im neuen BMW X3 wird erstmals die serienmäßige Auto Start Stop Funktion auch mit einem Sechszylinder-Motor sowie mit dem Achtgang-Automatikgetriebe kombiniert. Damit erreicht der neue BMW X3 xDrive20d einen Durchschnittsverbrauch im EU-Testzyklus von 5,6 Litern je 100 km.

Neue Maßstäbe im Segment setzt neben dem spürbar gesteigerten Fahrkomfort auch das Raumangebot des neuen BMW X3. Mit einer im Verhältnis 40:20:40 teilbaren Fondsitzlehne und einem von 550 auf bis zu 1600 Liter erweiterbaren Gepäckraumvolumen bietet er die größte Transportkapazität und die höchste Variabilität im Wettbewerb. Das charakteristische Design des neuen BMW X3 wird von athletischen Proportionen und sportlich-eleganten Linien geprägt.

Der BMW X3 wird im BMW Werk Spartanburg im US-Bundesstaat South Carolina gefertigt, dem Kompetenzzentrum für die allradgetriebenen BMW X-Modelle. Die Markteinführung des neuen BMW X3 in Deutschland erfolgt am 20. November 2010. Der BMW X3 xDrive20d (6-Gang-Schaltgetriebe) kostet 39.100 Euro, der BMW X3 xDrive20d (8-Gang-Automatikgetriebe) steht mit 41.400 Euro in der Liste und der BMW X3 xDrive35i (8-Gang-AT) ist für 51.850 Euro zu haben. (auto-reporter.net/pha)

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Peugeot 508 kommt Anfang 2011 auf den Markt

Peugeot stellt als Weltpremiere auf dem Autosalon in Paris (2.-17.10.2010) den 508 vor. Das neue Modell soll europaweit Anfang 2011 als Limousine und Kombi auf den Markt kommen. Einige Monate später soll auch eine Diesel-Hybridversion verfügbar sein.

Der 508 ist als Limousine 4,79 Meter lang. Der SW (Kombi) ist zwei Zentimeter länger. Das Design orientiert sich ein wenig am Konzeptfahrzeug Peugeot SR1. Die Dieselmotoren werden mit Start-Stopp-Automatik ausgerüstet. Die 147 kW / 200 PS starke Hybridvariante setzt auf das spezifische Peugeot-Konzept, bei dem zusätzlich elektrisch angetriebene Hinterräder zum Einsatz kommen, die auch als Allradantrieb dienen. Deshalb spricht Peugeot auch von Hybrid 4-Technologie und verspricht einen CO2-Ausstoß von unter 100 Gramm je Kilometer.

Für Europa wird der auf der Plattform 3 der PSA-Gruppe basierende 508 im französischen Werk Rennes-La-Janais gefertigt. Ab 2011 wird die 508 Limousine als spezifisch angepasste Version auch im chinesischen Wuhan vom Band laufen. Die Fahrzeuge aus französischer Produktion sind für Europa bestimmt, während der weltgrößte Automobilmarkt China direkt von dort aus bedient wird. (ampnet/jri)

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BMW 1er M Coupe kommt 2011

Die BMW M GmbH wird 2011 das 1er Coupé als M-Version in den Markt einführen. Dr. Kay Segler, Geschäftsführer der M GmbH, präsentierte das noch getarnte BMW 1er M Coupé im Rahmen des 25-jährigen Jubiläums des M3 auf der spanischen Rennstrecke von Ascari.

Was unter der Motorhaube steckt, verriet Dr. Segler noch nicht. Es darf aber spekuliert werden. Wir vermuten den Drei-Liter-Biturbo mit mindestens 340 PS, der im Z4 35is eingebaut ist und diesen mit dem Doppelkupplungsgetriebe in 4,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigt.

Mitfahren durften wir bereits: Auf einer Rennrunde in Ascari, gefahren von Albert Biermann, dem Entwicklungsleiter der BMW M GmbH, bewies der kleinste M seine herausragende Performance. Das 1er M Coupé kann aufgrund des niedrigeren Gewichts gefühlt durchaus mit dem aktuellen M3 mithalten. Und wird ihn preislich deutlich unterbieten. Vorsichtigen Schätzungen nach könnte das 1er M Coupe um die 50 000 Euro kosten. Das 1er M Coupé soll nach Auskunft von Stefan Behr, BMW M-Sprecher, im ersten Halbjahr 2011 auf den Markt kommen. (ampnet/ds)

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Noch ein Kombi von Volvo: V60

Nach dem neuen S 60 bringt Volvo im November 2010 mit dem V 60 erstmals auch eine Kombiversion der Mittelklassebaureihe auf den Markt. Er ist mit seiner coupéhaften Keilform als Sportkombi ausgelegt und bietet 430 Liter Kofferraumvolumen sowie eine im Verhältnis 40:20:40 dreigeteilte Rücksitzbank. Wie die Limousine ist auch der V 60 mit der Fußgängererkennung „City Safety“ ausgestattet, die im Ernstfall bis zu einer Geschwindigkeit von 35 km/h eine automatische Vollbremsung einleitet.

Der V 60 ist mit zwei verschiedenen Fahrwerks-Varianten erhältlich: Für den europäischen Markt ist das dynamische Chassis Standard. Für andere Märkte wird das Komfort-Fahrwerk serienmäßig angeboten, und das dynamische Chassis ist dort als Option erhältlich. Als Ergänzung zu den zwei Fahrwerk-Varianten können alle V60 Modelle mit dem optionalen Four C (Continuously Controlled Chassis Concept) Sportfahrwerk ausgestattet werden. Der V 60 T6 ist serienmäßig mit Allradantrieb ausgerüstet (optional für D5).

Das Leistungsspektrum der Motoren reicht von 85 kW / 115 PS bis 224 kW / 304 PS. Die Topversion mit dem 3,0-Liter-Benziner entwickelt 440 Newtonmeter Drehmoment und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h. Der EU-Normverbrauch beträgt im Schnitt 9,9 Liter auf 100 Kilometer.

Der neue 2.0T GTDi ist ein Vierzylinder-Benziner mit Direkteinspritzung und verfüg 149 kW / 230 PS sowie ein maximales Drehmoment von 300 Nm bei einer Drehzahl von 1750 U/min. In der Schaltgetriebe-Version beschleunigt er aus dem Stand in 7,7 Sekunden auf 100 km/h, die Automatik-Version in 8,2 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt bei beiden Varianten 230 km/h. Im Verlauf des ersten Produktionsjahres folgt eine leistungsstärkere Variante mit 176 kW / 240 PS und 320 Nm.

Außerdem steht ein neuer 1,6-Liter-GTDi-Motor in zwei Leistungsstufen zur Wahl: der T3 mit 110 kW / 150 PS und der T4 mit 132 kW / 180 PS.

Das Motorenangebot umfasst darüber hinaus zwei Fünfzylinder-Turbodiesel. Das D5-Trieb-werk mit Doppel-Turbolader verfügt über 151 kW / 205 PS und ein maximales Drehmoment von 420 Nm. Die Beschleunigung von null auf 100 km/h erfolgt bei manueller und automatischer Schaltung in 7,8 Sekunden und die Höchstgeschwindigkeit beträgt bei beiden Varianten 230 km/h.

Hinzu kommt ein neu entwickelter 2,0-Liter-Motor mit 120 kW / 163 PS und 400 Nm, der in 9,2 Sekunden von null auf 100 km/h beschleunigt. Mit manuellem Schaltgetriebe erreicht der D3 eine Höchstgeschwindigkeit von 220 km/h, in der Automatikversion 215 km/h. Mit manueller Schaltung liegt der Gesamtverbrauch damit bei 5,3 Liter pro 100 Kilometer.

Anfang 2011 wird auch die verbrauchsoptimierte Drive-Version mit 85 kW / 115 PS starkem 1,6-Liter-Dieselmotor vorgestellt. Der Durchschnittskraftstoffverbrauch liegt bei 4,3 Litern auf 100 Kilometer, die CO2-Emissionen unterschreiten damit 115 Gramm pro Kilometer. (ampnet/jri

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Audi R8 Spyder nun auch als 4.2 FSI

Audi bietet den R8 Spyder neben dem 5.2 FSI Quattro jetzt auch mit 4,2-Liter-Motor an. Der R8 Spyder 4.2 FSI Quattro leistet 316 kW / 430 PS. Er beschleunigt in 4,8 Sekunden von null auf 100 km/h und ist 299 km/h schnell. Als Getriebe steht optional die sequentielle R-tronic zur Verfügung. Im Mittel verbraucht der R8 Spyder 4.2 FSI Quattro mit der R-tronic 13,9 Liter Kraftstoff pro 100 Kilometer, mit dem manuellen Getriebe sind es durchschnittlich 14,9 Liter. Ein Rekuperationssystem, das beim Verzögern Energie zurückgewinnt, ist Serie.

Der 4.2 FSI, der in dieser Form jetzt auch im R8 Coupé zum Einsatz kommt, bietet zwischen 4500 Umdrehungen in der Minute und 6000 U/min ein Drehmoment von 430 Newtonmetern, im Bereich von 3.500 bis 7.500 Touren stellt er mindestens 90 Prozent des Maximums bereit.

Serienmäßig hat der Audi R8 Spyder 4.2 FSI Quattro mit seinem vollautomatischen Stoffverdeck ein Sechsganggetriebe. Es arbeitet mit einer kompakten Zweischeibenkupplung zusammen. Der Schaltknauf besteht aus poliertem Aluminium, die offene Kulisse aus Edelstahl.

Das optionale sequentielle Sechsganggetriebe R-tronic überträgt die Schaltimpulse elektrisch, eine Hydraulik wechselt die Gänge und managt die Kupplung. Die R-tronic hält eine automatische und eine manuelle Ebene bereit. In beiden Fällen kann der Fahrer unter zwei Schaltprogrammen wählen. Im manuellen Modus wechselt er die Gänge über den Joystick auf dem Mitteltunnel oder mit den Wippen am Lenkrad – bei hoher Last und Drehzahl binnen einer Zehntelsekunde. Das Programm „Launch Control“ sorgt für bestmögliche Starts: Es regelt die Motordrehzahl und das Einrücken der Kupplung und beschleunigt den offenen Zweisitzer mit dem idealen Reifenschlupf.

Der R8 Spyder 4.2 FSI Quattro kommt im dritten Quartal 2010 in Deutschland zu den Händlern. Der Verkauf startet in diesen Tagen zum Grundpreis von 121.100 Euro. (ampnet/jri)

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Reifen unbedingt vor der Urlaubsfahrt kontrollieren

Zur beginnenden Urlaubszeit rät Continental allen Autofahrern dringend, die Reifen zu prüfen. Dabei sollte man nicht nur die Profiltiefe kontrollieren, sondern auch auf möglicherweise eingetretene Schäden auf der Lauffläche oder der Seitenwand achten. Diese zeigen sich durch weggebrochene Profilblöcke oder durch Blasen an der Seite des Reifens.

Gerade die durch den langen Winter stark in Mitleidenschaft gezogenen Fahrbahndecken setzen den Reifen zu. Im Zweifelsfall sollte ein Fachmann im Reifen- oder Autofachbetrieb aufgesucht werden. Die nötige Profiltiefe – mindestens drei Millimeter – misst man am besten mit einer Ein-Euro-Münze. Wenn der goldene Rand zwischen den Profilblöcken verschwindet, ist noch ausreichend Restprofil vorhanden. Unter dieser Grenze steigt das Risiko des gefürchteten Aquaplanings deutlich an, die Bremswege auf nasser Straße verlängern sich.

Auch der Reifendruck sollte zum Urlaubsstart nochmals genau kontrolliert werden. Dabei muss er auf die höhere Geschwindigkeit und die höhere Beladung des Wagens eingestellt werden. Der Druck ist grundsätzlich an einem kalten Reifen zu messen.

Wer im Urlaub einen Mietwagen ordert, sollte auch an diesem Fahrzeug die Reifen prüfen. (ampnet/jri).

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